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| Boschert hatte in den ersten Jahren viele Aufträge für die damals noch ansässige Textilindustrie bekommen. Die Firma Färberei und Appretur Schusterinsel (FAS) war ein Großkunde von Boschert. Diese Firma entwickelte und konstruierte eigene Produkte welche Boschert für FAS fertigte. Ebenso waren die Firma Angora, Firma Grundmann, Firma Wenk und die Reiss-Mühle aus Brombach Kunden von Boschert. Für diese Firmen wurden Schweiß-, und Schlossereiarbeiten erledigt. | |
Quelle: Staatsarchiv Freiburg Ident.: B 719/1 Nr. 3300 | |
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Wie im Buch „Steigflug und Gleitflug“ von Udo Kunz beschrieben, hatte die Fa. FAS kein Interesse an diesem Patent von Hermann Fazis und so stellte Boschert gegen eine Lizenzgebühr diese Klapplager her.
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Im Oktober 1962 hat Ludwig Boschert die Fertigung der Sickenmaschinen von der Fa. Dreistern übernommen. Diese Maschinen zum Bördeln von Blechen wurden in die ganze Welt verkauft. Es gibt Belege von 4 Südafrika und auch von Australien. | |
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Genau ist nicht überliefert wie der Kontakt von Ludwig Boschert zur Firma Hänggi zustande gekommen ist. Die Maschinenbaufirma benötigte nach der Ölkrise 1973 finanzielle Unterstützung von der Bank, welche ihr aber verweigert wurde. So war dies vermutlich ein Glücksfall für Boschert, dass das Patent der Ausklinkmaschine übernommen werden konnten. Boschert hat bald darauf die Maschine auf das Patent der 3-Punkt Führung erweitert. Diese geniale Lösung hat bis heute Bestand und verleiht der Boschert Ausklinkmaschine ihre berühmte Genauigkeit und Langlebigkeit. |
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